Geistige Grundlagen
des
Urchristlichen Heilens

 

Jesus, der Christus, war als Mensch unter uns Menschen. Der Sohn Gottes, der für uns Mensch wurde, lehrte uns die Heilung durch Glauben, die Glaubensheilung. Jesus sprach sinngemäß zu den Heilung Suchenden: Nach deinem Glauben wird dir gegeben; gehe hin, und sündige fortan nicht mehr. Jesus übertrug seinen unmittelbaren Nachfolgern die Heilung durch Glauben, die Glaubensheilung - es ist die Ganzheitsheilung, die Heilung des Körpers durch die Reinigung der Seele, indem der Mensch seine Sünden erkennt, bereut, bereinigt und nicht mehr tut.

Wer sind die unmittelbaren Nachfolger des Jesus, des Christus, denen Er die Aufgabe der Ganzheitsheilung, der Heilung durch Glauben, übertrug?
Es waren die ersten unmittelbaren Nachfolger des Jesus, des Christus, die Apostel und Jünger. Sie hatten weder Dogmen noch Zeremonien, weder Riten noch Bräuche, noch Traditionen. Sie erfüllten Schritt für Schritt, was Jesus, der Menschensohn, unmittelbar lehrte. Diese Aufgabe des Heilens durch Glauben übertrug sich auf die ersten Christen, die Urchristen. Sie lebten, wie es Jesus, der Christus, lehrte, in der Gemeinschaft, in Christus, erfüllten schrittweise Seine Lehre und wurden so zu Seinen Nachfolgern, ohne Dogmen, Traditionen, Kulthandlungen, Bräuche und Riten. Sie alle empfingen von Jesus, dem Christus, der erlösenden Kraftquelle. Sie beteten für die Kranken und legten ihnen die Hände auf. Sie gaben kein Heilversprechen - so, wie es Jesus auch hielt -, sie forderten die Menschen auf, den Glauben an Jesus aktiv werden zu lassen, indem sie erfüllen sollten, was Jesus, der Christus, lehrte.

Die ersten Christen, die Urchristen, wurden zu wahren Tatchristen. Sie erfüllten - Schritt für Schritt - das, was Jesus am Ende der Bergpredigt sagte: Wer diese Meine Worte hört und danach handelt, ist wie ein kluger Mann, der sein Haus auf Fels baute. Die ersten Christen, die Urchristen, waren Glaubensheiler.
Nach 2000 Jahren stehen auch wir Urchristen in diesem Strom. Heutige Urchristen sind wieder Glaubensheiler, die schrittweise das erfüllen, was Jesus, der Christus, den Seinen geboten hat: den Menschen zu helfen, durch Gebet und tätigen Glauben an Seele und Leib zu gesunden. Auch heute sind wir Urchristen Tatchristen. Wir als Menschen wollen unsere kranken Mitmenschen nicht heilen, sondern mit unseren kranken Brüdern und Schwestern den Lebens- und Kraftquell erwecken, der in jedem von uns ist, der erlösende und heilende Strom des Jesus, des Christus, unseres Erlösers.
Urchristliche Glaubensheiler, die im Strom der Verkündigung der Botschaft und der Heilaufgabe des Jesus, des Christus, stehen, tun, wie Jesus den Seinen es aufgetragen hat. Sie beten mit den Kranken, halten die Hände über das Haupt der Heilung Suchenden und helfen mit, dass der erlösende Kraftquell im Heilung Suchenden die Selbstheilungskräfte aktiviert, die dann der im aktiven Glauben stehende Heilung Suchende zu dem Teil des Körpers leitet, der der Hilfe und der Heilung bedarf. Urchristen sind also Tatchristen, die die Heilsbotschaft Jesu erfüllen, um gemeinsam mit dem Heilung Suchenden die Kraftfelder Inneren Lebens, den erlösenden Quell, durch die Seele zu den Selbstheilungskräften zu lenken und diese zu den schwachen, kranken und schmerzenden Bereichen des Körpers.

Der Glaube an Christus bedingt, dass der Mensch tut, was Jesus, der Christus, lehrte. In Seiner schlichten Botschaft lesen wir u.a.: Was du willst, dass andere dir tun, das tue du ihnen zuerst. Oder, anders gesprochen: Was du nicht willst, dass man dir tu', das füg auch keinem anderen zu. Oder: Was der Mensch sät, das wird er ernten.
Unsere heutige Wissenschaft spricht von Aktion gleich Reaktion und davon, dass keine Energie verloren geht. In der Zwischenzeit wissen viele unserer Mitmenschen, dass das, was von uns ausgeht, Energien sind, die wieder zum Absender zurückkehren, wie Neid, Hass, Feindschaft, Eigenliebe und Süchte aller Art. Alles, was von uns ausgeht, hat Inhalte, gleich Bilder, die immer von Wünschen geprägt sind. Sie gehen wieder in uns ein, programmieren unser Unterbewusstsein, aber auch die Zellen und Zellverbände unseres Körpers, den Blutstrom, die Lymphgefäße, Hormone und Drüsen, alle Bausteine des Leibes und nicht zuletzt unser Nervensystem, das entscheidend zur Krankheit oder Gesundheit beiträgt.
Die Harmonie des Körpers ist die Entspannung des Nervensystems, die Ausgewogenheit der Säfte des Leibes, die positive Programmierung des Unterbewusstseins und aller Körperfunktionen. Daraus entwickelt sich die Ganzheitsheilung, die Reinigung der Seele und die Heilung des Leibes. Disharmonie führt zur Verkrampfung des Nervensystems, zur Unordnung in den Körperfunktionen, zur Falschprogrammierung der Zellen und Zellverbände, des Blutstroms, der Drüsen, Hormone, der Säfte des Körpers und führt so zur Fehlfunktion in den einzelnen Bereichen des Leibes.

 

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